Ein Beitrag von Vanessa Wilson und Katharina Rühling


Austausch, Wissen und Engagement standen im Fokus der gemeinsamen Tagung "Lebendiges Netzwerk der Industriekultur im Ehrenamt“ der Arbeitsgruppe Industriekultur im Landesverein Sächsischer Heimatschutz und des Denkmalnetz Sachsen in der Handwerkskammer Dresden.

Akteur:innen der Industriekultur – von Ehrenamtlichen über Institutionen bis hin zu engagierten Projekten kamen zusammen, um Perspektiven zu teilen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Vorträge, Gespräche und der Markt der Akteure machten den Tag lebendig.

Zum Auftakt gaben Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator und Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen und Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, wichtige Impulse und rahmten die Diskussionen des Tages. Zum Abschluss griff Denkmalpfleger Dr. Hans-Joachim Jäger – vor Kurzem mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt – die zentralen Gedanken noch einmal gebündelt auf.

Das Denkmalnetz Sachsen war dabei mit Arbeitskreis zur Erhaltung der sächsischen Spinnmühlen.
Was uns hier antreibt: Netzwerk ausbauen, Wissen teilen, Aufmerksamkeit schaffen. Gemeinsam für die Zukunft unserer Spinnmühlen!

Dabei ist uns besonders wichtig, schon heute die Forscher:innen und Architekt:innen von morgen zu begeistern. Ein Ergebnis: die Masterarbeit "Agrartechnologien im Industriedenkmal“ zur Zukunft der Baumwollspinnerei Venusberg II. Das dazu entwickelte Modell wurde ebenfalls präsentiert und bot Anlass für Diskussionen und neue Anknüpfungspunkte.

Wie geht es weiter? Mitnehmen, weiterdenken, dranbleiben! Denn klar ist: Engagement für Industriekultur heißt Denkmale erhalten!


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Fotos: DNS, Andreas Krause