Ein Beitrag von Sophie Thorak und Katharina Rühling

Am 7. Juni 2026 wird zum Auftakt der diesjährigen VDL-Tagung der 90. Tag für Denkmalpflege in Leipzig veranstaltet. Begründet wurde er im Jahr 1900 in Dresden, um es in der Denkmalpflege tätigen Vereinen zu ermöglichen, methodische Fragen gemeinsam zu diskutieren. Damals gab es in Sachsen weder ein Landesamt für Denkmalpflege noch ein Denkmalschutzgesetz.

Heute weist Sachsen mit rund 105.000 Kulturdenkmalen eine der höchsten Denkmaldichten in Deutschland auf – eine Herausforderung, die ohne die Arbeit ehrenamtlicher Denkmalpfleger:innen kaum zu bewältigen wäre. Umso wichtiger sind Strukturen, die dieses Engagement stärken und weiterentwickeln.

Ein zentrales Anliegen des Tages für Denkmalpflege ist es heute daher, sich ehrenamtlich für die Denkmalpflege in Sachsen einsetzende Initiativen und Vereine zu würdigen und sichtbar zu machen. Das Denkmalnetz Sachsen ist in diesem Jahr an mehreren Orten dabei.

Zum vollständigen Programm des 90. Tag für Denkmalpflege.


Das Denkmalnetz Sachsen am 90. Tag für Denkmalpflege


Ab 10 Uhr findet im Ring-Café am Roßplatz 8-9, 04103 Leipzig die Jahresfachtagung der ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege mit den Denkmalschutzbehörden unter dem Motto »Ehrenamtliche Denkmalpflege im Wandel« statt. Dort wird es einen Tisch des Denkmalnetzes Sachsen geben, an dem wir über unsere vielseitigen Aktivitäten informieren, die mittels Vernetzung, Beratung und Weiterbildung der langfristigen Sicherung ehrenamtlichen Engagements dienen.

Zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr stellen sich in der Geschäftsstelle der Leipziger Denkmalstiftung in der Lützner Straße 39 – einem alten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert – die Leipziger Denkmalstiftung und das Denkmalnetz Sachsen vor.

13 Uhr bis 14.30 Uhr führt Vanessa Wilson, Denkmalnetz Sachsen durch den Robert-Koch-Park, einem bedeutenden großbürgerlichen Park- und Villenensemble der Reformarchitektur in Sachsen. Vermittelt werden die baugeschichtliche Entwicklung der Anlage von einer landwirtschaftlichen Versuchsstation des 19. Jahrhunderts bis hin zur Parklandschaft der 1920er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Baugeschichte und Architektur insbesondere des Landhauses der Familie Sack, der Villa Wichmann und deren Einbindung in die gartenkünstlerische Gesamtkomposition. Start:


Kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf anregende Gespräche!


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